Deutschland drängt Huthi-Rebellen zum humanitären Zugang nach Tais

via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung fordert die jemenitischen Huthi-Rebellen auf, unverzüglich den humanitären Zugang zur belagerten Stadt Tais zu gewährleisten. Dort sind über 800.000 Menschen eingeschlossen, während Nahrungsmittel und Medikamente knapp werden. Das teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag mit.

Nach Ansicht der Bundesregierung agieren die Huthis „ohne jede Rücksicht auf die Zivilbevölkerung“. Die Bundesregierung arbeitet bereits diplomatisch an einer Lösung. Außenminister Johann Wadephul (CDU) beratschlagte am vergangenen Freitag in Istanbul mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Ägypten, Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei über die Situation im Jemen.

Bereits Mitte Oktober empfing Staatsministerin Güler den Sondergesandten des UN-Generalsekretärs für Jemen, Hans Grundberg, um über die Lage zu sprechen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu erörtern. Deutschland arbeite daran, diese Möglichkeiten umzusetzen und internationale Organisationen, die Hilfe leisten, in breitem Umfang zu unterstützen. Der Sprecher kündigte an, dass dieser Umfang noch vergrößert werden soll.

Allerdings räumte die Bundesregierung ein, dass die Vereinten Nationen den geforderten humanitären Zugang nicht „erkämpfen“ können. Zur Frage möglicher aktueller Gespräche in Teheran hält sich Berlin zurückhaltend: „Wir haben davon Kenntnis und wir werden schauen, was dabei herauskommt“, sagte der Sprecher.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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