Drei Personen nach Badeunfällen im Rhein vermisst – Großeinsatz bei Biblis und Gernsheim

Am Samstagabend (20. Juni) sind drei Menschen nach Badeunfällen im Rhein verschwunden. Ein großangelegter Such- und Rettungseinsatz mit Polizeihubschrauber, Feuerwehr und DLRG blieb bislang erfolglos.

Den Anfang machte ein 50-jähriger Mann aus der Bergstraße. Er begab sich um 15.45 Uhr in Höhe der Nato-Straße in Biblis-Nordheim zum Schwimmen in den Rhein. Normalerweise kehrt er nach etwa einer Stunde zu seiner Einstiegstelle zurück – doch am Samstagabend geschah dies nicht. Um 18.19 Uhr meldeten besorgte Familienangehörige den Mann als vermisst.

Sofort startete die Polizei Suchmaßnahmen mit einem Boot der Wasserschutzpolizeistation Gernsheim und dem Polizeihubschrauber der Polizeifliegerstaffel Egelsbach. Diese ersten Rettungsmaßnahmen führten jedoch zu keinem Erfolg.

Während die Suche nach dem 50-Jährigen noch lief, ereignete sich um 20.15 Uhr ein weiteres Drama. Passanten am Ufer machten die Besatzung des Polizeihubschraubers darauf aufmerksam, dass zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren – beide Nichtschwimmer – in Höhe der Nato-Rampe in Gernsheim im Rhein untergegangen waren. Die Polizisten alarmierten sofort Verstärkung. Feuerwehren, Rettungsdienste und die DLRG rückten an und begannen mit erneuten Suchmaßnahmen unter Einsatz des Polizeihubschraubers. Auch diese Rettungsversuche blieben ohne Erfolg.

Die Zeugen des zweiten Vorfalls wurden vor Ort durch die Notfallseelsorge betreut. Das Polizeipräsidium Südhessen führt die Ermittlungen.

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