Drei Straftaten in einer Nacht: Messingdiebe flüchten ins Feld, Seniorin um 500 Euro betrogen, Drogenfahrt endet an Hauswänden

(Symbolbild)

In der Nacht zum Montag beschäftigten drei verschiedene Straftaten die Polizei in Weilburg und Umgebung: Unbekannte versuchten Messing zu stehlen und flüchteten ins Feld, eine Seniorin wurde von falschen Handwerkern betrogen und ein Autofahrer unter Drogeneinfluss krachte gegen zwei Hauswände.

In Weilburg versuchten mindestens zwei Unbekannte gegen 0:30 Uhr, Messing von einem Betriebsgelände in der Johann-Ernst-Straße zu stehlen. Die Täter betraten das Firmengelände und suchten einen Lagerplatz für Messingstangen auf. Während sie die Stangen zu einem anderen Teil des Geländes transportierten, um sie von dort abzutransportieren, wurden sie über eine Kamera beobachtet. Als die verständigte Polizei eintraf, flüchteten die Diebe ohne Diebesgut in ein angrenzendes Feld. Bei der anschließenden Fahndung konnten sie nicht mehr gestellt werden.

Am Samstagmittag zwischen 11:55 und 12:30 Uhr wurde eine Seniorin aus Runkel-Dehrn von vermeintlichen Handwerkern betrogen. Die Männer klingelten bei der Dame und boten an, eine Fassadenreparatur durchzuführen. Die Frau willigte ein und zahlte den Männern, die einen weißen Kastenwagen fuhren, 500 Euro. Erst später stellte sie fest, dass die Arbeiten überhaupt nicht durchgeführt worden waren.

Am frühen Montagmorgen gegen 5 Uhr stieß ein 32-jähriger Autofahrer in Niederselters gegen gleich zwei Hauswände. Der Mann fuhr mit einem Volvo auf der Limburger Straße, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen eine Hauswand. Kurz danach krachte das Fahrzeug auch noch gegen eine schräg gegenüberliegende Hauswand. Vor Ort wurden im Fahrzeug Betäubungsmittel aufgefunden. Außerdem besitzt der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis.

Der 32-Jährige kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus, wo ihm aufgrund des Verdachts des vorangegangenen Drogenkonsums Blut abgenommen wurde. Er muss sich nun in mehreren Verfahren verantworten. Der Volvo wurde abgeschleppt.

Die Kriminalpolizei Limburg bittet in allen drei Fällen um Hinweise unter der Telefonnummer (06431) 9140-0. Die Polizei warnt vor Haustürgeschäften und rät, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und bei verdächtigen Angeboten die Polizei zu rufen.

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