Drogenrazzia in Grohn: Dealer mit mehreren Kilogramm Betäubungsmitteln überführt – Untersuchungshaft angeordnet

(Symbolbild)

Bremen-Grohn – Ein 22-Jähriger ist am Dienstagabend, dem 28. April 2026 gegen 19:30 Uhr, in Grohn als mutmaßlicher Drogendealer überführt worden. Polizeibeamte wurden auf sein Verhalten aufmerksam, kontrollierten ihn und stellten in der Folge mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

Der 22-Jährige war den Einsatzkräften durch für Dealer typisches Verhalten aufgefallen, woraufhin sie ihn und sein Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen. Dabei fanden die Beamten 52 Gramm Marihuana – genug, um den Verdacht des Drogenhandels zu erhärten. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Durchsuchung von Wohnräumen an, zu denen der Tatverdächtige Schlüssel bei sich trug.

Im Keller eines 36-jährigen Mittäters im Ortsteil Grohn stießen die Ermittler auf den eigentlichen Fund: 2,1 Kilogramm Marihuana, 447 Gramm Kokain und 556 Gramm vermutlich MDMA. Der 36-Jährige gab an, den Kellerraum zur Verfügung gestellt zu haben, um damit seine Spielschulden begleichen zu können, und sonst nichts mit den Drogen zu tun zu haben. In den übrigen Räumen seiner Wohnung sowie in der Wohnung des Dealers wurden keine weiteren Gegenstände gefunden, die dem Drogenhandel oder dem daraus erzielten Gewinn zuzuordnen wären.

Neben den Betäubungsmitteln stellte die Polizei das Fahrzeug des 22-Jährigen, mehrere Mobiltelefone sowie Waffen sicher. Der überführte Dealer wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Beiden Männern – dem Dealer wie auch dem Kellermieter – droht im Rahmen eines Verfahrens nach dem Betäubungsmittelgesetz eine Haftstrafe von mindestens einem Jahr.

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