Am 11. September 2026 kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Seifhennersdorf-Varnsdorf ein einreisendes tschechisches Taxi. Der Fahrgast war ein 37-jähriger Deutscher, der sich nur mit seiner Krankenversichertenkarte ausweisen konnte.
Weil er bereits polizeilich in Erscheinung getreten war, wollten die Beamten ihn und seinen Rucksack nach Drogen durchsuchen. Der Mann weigerte sich auszusteigen und versuchte, etwas am Körper zu verstecken. Die Polizisten zogen ihn aus dem Taxi und mussten ihn mit einer Handschelle fixieren. Er wehrte sich durch Sperren und Versteifen. Erst nach dem Eintreffen einer weiteren Streife beruhigte er sich wieder.
In seinem Rucksack fanden die Beamten vermutliches Crystal, zerkleinerte Tabletten und weitere verdächtige Substanzen mit einem Bruttogewicht von insgesamt etwa fünf Gramm inklusive der Cliptütchen. Außerdem wurden mehrere Einwegspritzen und Utensilien für den Drogenkonsum beschlagnahmt. Die Substanzen werden labortechnisch untersucht.
Der 37-Jährige muss sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Diese Meldung wurde aus einer Sammelmeldung der Polizei herausgelöst. Original: Bundespolizei stoppt zwei Drogenschmuggler im Grenzgebiet
Die Entwicklung im Landkreis Görlitz
2024 zählte die Polizei im Landkreis Görlitz 125 Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, 2025 waren es 117 — 6,4 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 1,1 Prozent gestiegen.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
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