Duisburg: Polizei kontrolliert Dörnerhofstraße – 19 Verstöße in vier Stunden

(Symbolbild)

In Duisburg haben Polizistinnen und Polizisten am Dienstag bei Verkehrskontrollen auf der Dörnerhofstraße 19 Verstöße festgestellt. Die Beamten überprüften zwischen 15 und 19 Uhr Pkw und Lkw Bei den landesweiten Fachstrategie #LEBEN zur Verkehrssicherheit.

Die Bilanz des vierstündigen Einsatzes: acht Strafanzeigen, elf Verwarngelder und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zu den Strafanzeigen gehörten fünf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, ein Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und zwei Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Um 15:45 Uhr stoppten die Polizisten einen weißen Lkw mit bulgarischem Fahrer. Der 54-Jährige besaß keinen in Deutschland gültigen Führerschein – seine bulgarische Fahrerlaubnis hatte ihre Gültigkeit verloren. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und schrieben eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Auch gegen den Fahrzeughalter leiteten sie ein Strafverfahren ein, da er dafür verantwortlich ist, dass sein Lkw nur von Personen mit gültiger Fahrerlaubnis gefahren wird.

Eine Stunde später, um 16:35 Uhr, kontrollierten die Polizisten einen weißen Dacia Duster. Dabei stellten sie fest, dass der Versicherungsschutz für das Auto erloschen war. Sie stellten den Fahrzeugschein sicher, entstempelten die Kennzeichen-Siegel und schrieben eine Anzeige gegen den 43-jährigen Fahrer wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Um 17 Uhr geriet ein schwarzer Skoda Octavia in die Kontrolle. Die Beamten hatten den Verdacht, dass der 40-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Ein Speicheltest bestätigte den Verdacht. Die Polizisten brachten den Mann zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm – der Fahrer hatte den Konsum von Marihuana eingeräumt.

Weitere Verstöße betrafen unzureichende Ladungssicherung bei drei Fahrzeugen, sonstige Verkehrsverstöße bei sieben Fahrzeugen sowie einen Lkw-Fahrer, der gegen Sozialvorschriften verstoßen hatte. Ein Autofahrer hatte den Termin für die Hauptuntersuchung um mehr als acht Monate überschritten.

Die Verkehrskontrollen sind Teil der seit 2024 in Nordrhein-Westfalen geltenden Fachstrategie #LEBEN. Mit diesem Konzept wollen die 47 Kreispolizeibehörden des Landes schwere Verkehrsunfälle reduzieren und die Sicherheit auf den Straßen erhöhen.

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