Bei Rheinberg-Eversael ist am Mittwochnachmittag ein Güterschiff auf Grund gelaufen und hat sich festgefahren. Der Kapitän musste daraufhin einen Teil seiner Ladung ablassen, um das Schiff wieder freizubekommen.
Wie die Wasserschutzpolizei Duisburg mitteilte, verständigte der Schiffsführer gegen 15:10 Uhr die Beamten, weil sein Schiff in Höhe des Rheinkilometers 800,6 mit dem Heck auf Grund gelaufen war. Der Kapitän berichtete den Polizisten des Rheinstreifenbootes, dass er sein Schiff gerade beladen hatte und das Baggerloch Hülskens verlassen wollte, als er durch die Strömung abtrieb.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, auch am Schiff entstand kein Schaden. Nach Rücksprache mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt erhielt der Kapitän die Genehmigung zum sogenannten Leichtern – er durfte einen Teil der Ladung ablassen. Durch das geringere Gewicht gelang dem Schiffsführer gegen 19:40 Uhr schließlich ein Wendemanöver.
Für die Dauer des Wendens sperrte die Revierzentrale den Rhein für die Schifffahrt im betroffenen Bereich. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.