Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat eine neue Schwelle überschritten: Die Behörden meldeten am Dienstag, dass mittlerweile 10.060 bestätigte Fälle registriert wurden. Damit sind mehr als 10.000 Infizierte offiziell erfasst.
Die Bilanz der Epidemie ist verheerend: Etwa die Hälfte der bestätigten Fälle endeten im Tod des Patienten – insgesamt 4.887 Todesfälle wurden registriert. Das ergibt eine Letalitätsrate von 48,6 Prozent. Allerdings erreichte die Kontaktverfolgungsrate einen Wert von 81,6 Prozent.
Der aktuelle Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Ebolavirus verursacht, gegen das es bislang keine zugelassenen Impfstoffe gibt. Die ersten Fälle wurden im Mai 2026 in der Provinz Ituri gemeldet. Von dort aus verbreitete sich das Virus in den Folgemonaten auch in den Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uele, Bas-Uele und Tshopo.
Die Provinz Ituri bleibt das Epizentrum der Epidemie: Auf diese Region entfallen 71,7 Prozent aller gemeldeten bestätigten Fälle. Bei den neu bestätigten Fällen macht Ituri 33,3 Prozent aus.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur