Einbruchsserie in Schulen: 17 und 19 Jahre alte Männer in Haft

(Symbolbild)

Eine Verkehrskontrolle hat zwei junge Männer überführt, die für eine Einbruchsserie in Schulen im Landkreis Böblingen verantwortlich sein sollen. Der 17 und 19 Jahre alte Tatverdächtige sitzen seit Freitag, 10. Juli 2026, in Untersuchungshaft.

Beamte des Polizeireviers Böblingen stoppten gegen 00:45 Uhr einen Opel zur Kontrolle. Im Fahrzeug fanden sie potenzielles Einbruchswerkzeug und ein Schreiben mit dem Briefkopf eines Böblinger Gymnasiums. Das war der entscheidende Hinweis: Eine zweite Streifenwagenbesatzung überprüfte daraufhin das Gymnasium in der Triberger Straße und entdeckte frische Einbruchsspuren. Unbekannte hatten mehrere Räume durchwühlt und mehrere hundert Euro Bargeld gestohlen.

Die beiden Insassen wurden vorläufig festgenommen. Bei Wohnungsdurchsuchungen in beiden Wohnungen, die von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg durchgeführt wurden, fanden die Einsatzkräfte zahlreiche gestohlene Gegenstände wie Laptops und Tablets, die eindeutig früheren Schuleinbrüchen zuzuordnen waren.

Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen die beiden Tatverdächtigen seit Anfang Juni 2026 für mindestens neun Einbrüche in Schulen verantwortlich sein. Die Taten ereigneten sich in Böblingen und Holzgerlingen, aber auch in Waldenbuch und Weil im Schönbuch. Das gestohlene Diebesgut wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt, ebenso wie der angerichtete Sachschaden.

Der Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart folgte am 10. Juli dem Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart und erließ Haftbefehle gegen beide deutschen Staatsangehörigen. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

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