Einbrüche, Festnahmen und Unfälle: Polizeibericht aus München

(Symbolbild)

Die Münchner Polizei meldete in der vergangenen Woche mehrere schwere Vorfälle – von Einbruchserien über sexuelle Belästigungen bis zu Verkehrsunfällen.

Zwei Einbrüche in Wohnungen

In Bogenhausen brachen Täter zwischen Freitag, 18. September, 7 Uhr und Samstag, 19. September, 17 Uhr über die Eingangstür in eine Wohnung ein. Sie durchsuchten die Räume und entwendeten Schmuck sowie diverse Wertgegenstände im Gesamtwert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags. Die Polizei sicherte umfangreiche Spuren am Tatort. Das Kommissariat 53 ermittelt und sucht Zeugen aus dem Bereich Barbarossastraße, Hörselbergstraße und Stuntzstraße. Hinweise nimmt die Polizei unter 089 2910-0 entgegen.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in Freimann zwischen Donnerstag, 17. September, etwa 16.30 Uhr und Samstag, 19. September, etwa 21.30 Uhr. Täter drangen auf ein eingezäuntes Grundstück ein, hebelten mit einem Werkzeug ein Fenster des Einfamilienhauses auf und durchsuchten das gesamte Haus. Sie stahlen mehrere hochwertige Schmuckgegenstände im Gesamtwert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags und flüchteten über die Terrassentür. Auch hier führt das Kommissariat 53 die Ermittlungen und bittet Zeugen aus dem Bereich Sondermeierstraße, Floriansmühlstraße und Am Blütenring, sich unter 089 2910-0 zu melden.

Exhibitionistische Handlung im Schwimmbad

Am Samstag, 19. September, gegen 12.15 Uhr, kam es im Saunabereich eines Schwimmbades in der Maxvorstadt zu einer exhibitionistischen Handlung. Ein 53-jähriger Bulgare ohne festen Wohnsitz führte sexuelle Handlungen vor einer 66-jährigen und einer 63-jährigen Deutschen auf. Während der Tat hielt der 53-Jährige dauerhaft Blickkontakt zu den Frauen. Das Schwimmbadpersonal verständigte die Polizei. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht, wo er einem Haftrichter vorgeführt wurde. Das Kommissariat 15 ermittelt.

Sexuelle Belästigung im Club

In der Ludwigsvorstadt kam es in der Nacht zum Sonntag, 20. September, gegen 1.50 Uhr in einem Club zu sexueller Belästigung. Ein 31-jähriger Kosovare mit Wohnsitz im Landkreis München sprach eine 22-jährige Deutsche an und umfasste sie mit beiden Händen unterhalb der Brust. Die Frau verständigte den Sicherheitsdienst, der die Polizei rief. Der 31-Jährige wurde bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten, anschließend des Clubs verwiesen und erhält eine Anzeige wegen sexueller Belästigung. Das Kommissariat 15 ermittelt weiter.

Körperverletzung in Restaurant – Polizist beleidigt

Am Samstag, 19. September, gegen 14 Uhr kam es in einem Restaurant in Unterhaching zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Mitarbeitern. Ein 29-jähriger Grieche ohne festen Wohnsitz und ein 22-jähriger Grieche mit Wohnsitz im Landkreis München gerieten in Streit. Der 22-Jährige wurde leicht am Hals verletzt. Bei Ankunft der Polizei verhielt sich der 29-Jährige den Beamten gegenüber aggressiv und äußerst unkooperativ. Er widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen, musste zu Boden gebracht und gefesselt werden und wehrte sich erheblich. Während des Einsatzes beschimpfte und bedrohte er die Polizistinnen und Polizisten. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Da er einen psychisch auffälligen Eindruck machte, wurde er wegen gefährdendem Verhalten in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt.

Verkehrsunfälle

Am Freitag, 18. September, gegen 18.20 Uhr stürzte eine 76-jährige Österreicherin mit Wohnsitz im Landkreis Kelheim auf dem rechten Radweg der Lerchenauer Straße. Beim Überqueren eines Bahnübergangs verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrrad, vermutlich weil sich das Vorderrad in den schräg verlaufenden Schienen verfing. Die 76-Jährige stürzte seitlich zu Boden und wurde schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Am Fahrrad entstand kein Sachschaden. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Am Samstag, 19. September, gegen 12.20 Uhr ereignete sich in Pasing ein Unfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad. Ein 26-jähriger Bosnier fuhr mit seinem Seat auf der Offenbachstraße in Richtung Josef-Felder-Straße und wollte nach links in eine Tiefgarageneinfahrt abbiegen. Zeitgleich fuhr eine 65-jährige Deutsche mit einem Piaggio Leichtkraftrad in entgegengesetzter Richtung. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, leitete die 65-Jährige eine Vollbremsung ein. Sie stürzte zu Boden, wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Es kam zu keiner Berührung mit dem Pkw. Das Leichtkraftrad wurde beschädigt und abgeschleppt. Die Unfallstelle war etwa vier Stunden gesperrt. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt und sucht Zeugen unter 089 6216-3322.

Festnahmen auf dem Oktoberfest

Am Samstag, 19. September, gegen 13.55 Uhr beobachteten Polizeibeamte auf dem Oktoberfest einen Mann, der offensichtlich Betäubungsmittel konsumierte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie bei ihm weißes Pulver, das nach derzeitigem Stand der Ermittlungen Kokain ist. Der 44-jährige US-Amerikaner ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurde vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Er wurde angezeigt und nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe eines hohen vierstelligen Betrags wieder entlassen. Das Kommissariat 83 der Münchner Kriminalpolizei ermittelt weiter.

Taschendiebstähle im Festzelt

Am Samstag, 19. September, gegen 22.40 Uhr beobachteten Taschendiebfahnder aus Lissabon im Hofbräu-Festzelt einen Mann, der offensichtlich nach Diebstahlsgelegenheiten suchte. Sie sahen, wie er eine auf einer Bierbank abgelegte Jacke entwendete und diese durchsuchte. Danach versuchte er, eine Handtasche zu stehlen, was die Besitzerin bemerkte. Er durchsuchte noch eine weitere abgelegte Jacke. Nach dem Verlassen des Festzelts wurde er vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Bei dem 32-jährigen Jordanier mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg wurden die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen und er wurde entlassen. Das Kommissariat 55 der Münchner Kriminalpolizei ermittelt.

Sexuelle Belästigung im Festzelt

Am Samstag, 19. September, gegen 19.45 Uhr beobachteten Taschendiebfahnder aus Frankfurt am Main im Schottenhammel-Festzelt einen Mann, der sein Geschlechtsteil entblößt hatte und dieses an mehreren Frauen rieb. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Wiesnwache. Bei dem 45-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München wurde anschließend eine Anzeige wegen sexueller Belästigung erstattet und er wurde entlassen. Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt.

Körperverletzung durch Sicherheitsmitarbeiter

Am Samstag, 19. September, gegen 19 Uhr kam es im Bereich eines Ausgangs des Paulaner-Festzelts zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer Personengruppe und Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Während der Auseinandersetzung hob ein Sicherheitsmitarbeiter einen 28-jährigen Polen über seine Schulter und brachte ihn mit dem Kopf voran zu Boden. Der 28-Jährige schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Er wurde noch vor Ort medizinisch versorgt und leicht verletzt befunden. Der tatverdächtige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnte nicht mehr angetroffen werden. Die Polizeiinspektion 17 (Wiesnwache) ermittelt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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