Am vergangenen Wochenende führten Polizei, Wasserschutzpolizei, Polizeireiter und Ranger den vierten „Elbe-Action-Day“ im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue durch. Bei den konzentrierten Kontrollen am 6. Juni wurden keine schwerwiegenden Verstöße gegen die Schutzbestimmungen festgestellt.
An dem Einsatz beteiligten sich Polizistinnen und Polizisten der örtlichen Polizeien, der Wasserschutzpolizei Scharnebeck, vier Reiterinnen und Reiter der Beritte aus Braunschweig und Hannover, zwei Ranger sowie ein Mitarbeiter der Stadt Bleckede. Die Kontrollen erstreckten sich über das Schutzgebiet der Niedersächsischen Elbtalaue einschließlich der Wasserstraße Elbe in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sowie dem Amt Neuhaus.
Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der naturschutzrechtlichen und schifffahrtrechtlichen Vorschriften zu überprüfen. Die Beamten führten zahlreiche Aufklärungsgespräche, händigten Infobroschüren aus und sprachen mündliche Verwarnungen in minder schweren Fällen aus. Die Kontrollen wurden durchweg positiv aufgenommen, wie die Polizei mitteilte.
Nach drei gemeinsamen Kontrolltagen in den Sommern 2024 und 2025 war dies bereits der vierte „Elbe-Action-Day“. Die niedersächsischen Polizeireiterinnen und -reiter sind noch bis Ende August täglich in der Region unterwegs und unterstützen die Arbeit des Biosphärenreservats.
Bereits im fünfzehnten Jahr sind die Reiterinnen und Reiter der niedersächsischen Polizei in diesem Sommer im Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“ im Einsatz. Sie informieren vor Ort über die Schutzregeln und ahnden bei Bedarf Verstöße. Dabei überwachen sie insbesondere das Befahren von nicht-öffentlichen Wegen in Schutzgebieten, illegales Campen, lautstarke Veranstaltungen, offenes Feuer und Fischwilderei. Die Reiter führen Informationsmaterialien mit sich, die sie Besuchern des Gebiets zur Verfügung stellen.