Falsche Handwerker erbeuten 200 Euro — Polizei warnt vor Trickdiebstählen

(Symbolbild)

In Bad Homburg und Friedrichsdorf haben Unbekannte am Donnerstag mit der gleichen Masche zugeschlagen: Sie gaben sich als Handwerker eines Wassernotdienstes aus, um in Wohnungen zu gelangen.

In Bad Homburg drangen die Täter gegen 11:45 Uhr in ein Haus in der Victor-Achard-Straße ein. Sie behaupteten, einen Wasserrohrbruch überprüfen zu müssen und die Wasserhausleitungen dringend kontrollieren zu müssen. Aus der Wohnung stahlen sie 200 Euro Bargeld und verschwanden in unbekannte Richtung. Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf die Täter.

Kurze Zeit später, gegen 13:45 Uhr, versuchten Unbekannte die gleiche Masche in Friedrichsdorf. Einem Bewohner einer Erdgeschosswohnung in der Römerstraße spielten sie denselben Notfall vor. Nach dem Besuch der Täter stellte der Wohnungsbewohner eine geöffnete und durchsuchte Kommode fest — gestohlen wurde hier jedoch nichts.

Ein Täter wurde als schlank und etwa 2,00 Meter groß beschrieben. Er sprach mit leicht bayerischem Dialekt und trug eine Winterjacke, Jeans und eine Basecap. Sein Komplize war kräftig, etwa 1,80 Meter groß und trug ebenfalls eine Winterjacke, Jeans, Sicherheitsschuhe und eine Basecap. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist unklar, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

Die Polizei Bad Homburg bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (06172) 120-0 zu melden.

Diebstahl aus Vorgarten

Am frühen Freitagmorgen, gegen 04:20 Uhr, entwendete ein Unbekannter Werkzeuge und Elektromaschinen aus dem Vorgarten eines Einfamilienhauses in der Kaiser-Friedrich-Promenade in Bad Homburg. Der Täter lud das Stehlgut auf die Ladefläche eines vor dem Haus abgestellten Transporters und entfernte sich zu Fuß — das Fahrzeug mit der Beute ließ er am Tatort zurück.

Die Polizei Bad Homburg bittet auch in diesem Fall um Hinweise unter der Rufnummer (06172) 120-0.


Taschendiebstähle in Hessen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 5.086 Taschendiebstähle, das sind 81 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Hessen besser als der Bundesdurchschnitt, wo 113 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Taschendiebstahl in allen Formen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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