Falsche Polizisten erbeuten fünfstelligen Betrag von Seniorin in Wermelskirchen

(Symbolbild)

Eine Seniorin in Wermelskirchen ist am Freitag Betrügern zum Opfer gefallen, die sich als Polizisten ausgaben und einen fünfstelligen Geldbetrag erbeuteten. Die Täter gaben vor, ihre Tochter sei bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.

Am Freitagnachmittag erhielt die Frau mehrere Anrufe von falschen Polizisten. Die Betrüger behaupteten, ihre Tochter habe bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen erlitten und sie müsse die Krankenhauskosten übernehmen. Kurze Zeit später erschien ein junger Mann in der Straße Neuschäferhöhe bei der Seniorin, die ihm einen fünfstelligen Betrag übergab.

Wenige Stunden später riefen die Betrüger erneut an und forderten weiteres Geld. Wieder kam derselbe Mann zur Wohnung der Frau, die ihm diesmal einen vierstelligen Betrag aushändigte. Erst danach rief die Seniorin ihre Tochter an und erzählte ihr von den Ereignissen.

Die Tochter fuhr sofort zu ihrer Mutter und war anwesend, als diese zum dritten Mal angerufen wurde. Diesmal kam es jedoch zu keiner weiteren Geldübergabe. Die Tochter informierte daraufhin die Polizei.

Die Geschädigte und eine Zeugin beschreiben den Geldabholer als etwa 18 Jahre alt mit athletischer Figur, kurzen dunklen Haaren und osteuropäischem Erscheinungsbild. Er war mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet.

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen. Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizisten, Bankangestellte oder Ärzte niemals zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen auffordern. Das Team der Kriminalprävention bietet kostenlose Beratungstermine unter 02202 205-444 oder per E-Mail unter gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de an.

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