Am Mittwoch, 17. Juni 2026, gegen 14:30 Uhr, haben Unbekannte ein älteres Ehepaar in der Melanchthonstraße in Lünen um Schmuck im Wert von etwa 5.000 Euro bestohlen. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und verschafften sich dadurch Zutritt zur Wohnung.
Nach Angaben der Polizei Dortmund klingelten die unbekannten Täter an der Wohnungstür und erklärten, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein. Der Senior ließ die Männer herein – dabei entwendeten die Unbekannten offenbar unbemerkt Schmuck aus einer Schmuckschatulle. Die Ehefrau bemerkte den Diebstahl erst später und erstattete Anzeige.
Aufmerksame Nachbarn beobachteten zur mutmaßlichen Tatzeit einen Transporter vor dem Wohnhaus. Kurz darauf stiegen zwei Männer in das Fahrzeug und fuhren zügig weg. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei den Personen um die Täter handelt.
Der Transporter wird wie folgt beschrieben: Ein weißer Lieferwagen mit blauer Fahrzeugseite, möglicherweise mit Städtekennung AM (Amberg, Bayern). Auf dem Fahrzeug soll ein Haus abgebildet sein.
Eine der beiden Personen wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 170 bis 175 Zentimeter groß, mittlere bis kräftige Körperstatur, dunkle Haare, keine Bartbehaarung, blaue Arbeitshose.
Die Polizei Dortmund sucht nun Zeugen, die zur Tatzeit Angaben zum Fahrzeug oder den Insassen machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0231/132-7441 entgegengenommen.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Sicherheitshinweise: Es ist das gute Recht jedes Haushalts, fremde Personen nicht in die Wohnung zu lassen, wenn diese sich nicht angekündigt haben. Bei Fremden an der Tür sollte immer Misstrauen walten – unabhängig davon, ob es sich um Handwerker, Behördenvertreter oder um jemanden handelt, der um Hilfe bittet. Im Zweifelsfall sollten Nachbarn hinzugezogen oder die Polizei unter 110 angerufen werden. Wird ein Besucher zudringlich, sollte man sich energisch wehren, die Person laut ansprechen und um Hilfe rufen. Ein Türspion oder ein Kastenschloss mit Sperrbügel ermöglichen es, die Tür nur einen Spalt zu öffnen. Sollte ein Besucher ein ernsthaftes Anliegen haben, wird er sich vertrösten lassen und Kontaktdaten geben, damit ein Termin gemacht werden kann. Die Überprüfung von Ausweisen reicht nicht aus – rufen Sie die Firma direkt an, für die der Besucher arbeitet.