Ein 34-jähriger polnischer Staatsangehöriger ist am Donnerstag um 15:20 Uhr am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf auf der Bundesautobahn 4 aus dem Verkehr gezogen worden. Bei einer Kontrolle seines BMW X3 legte der Mann neben seinem Ausweis einen tschechischen Führerschein vor – eine Kombination, die bei einem polnischen Fahrer die Aufmerksamkeit der Beamten weckte.
Die Bundespolizei überprüfte den Mann daraufhin in den polizeilichen Fahndungssystemen mit überraschendem Ergebnis: Gegen den Polen lag eine Fahrerlaubnissperre vor. Er durfte somit kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen. Die anschließende Prüfung des tschechischen Dokuments bestätigte den Verdacht – es handelt sich mutmaßlich um eine Fälschung.
Auf die Vorwürfe wollte sich der Fahrer nicht äußern. Die Einsatzkräfte stellten den gefälschten Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Die Weiterfahrt in dem BMW X3 wurde untersagt. Ein Mitfahrer übernahm das Steuer und setzte die Fahrt anschließend fort.