Seit dem 15. August 2026 setzt die Feuerwehr Bremerhaven ein elektrisch angetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug (eNEF) im regulären Rettungsdienst ein. Nach den ersten Wochen im Einsatzbetrieb zieht die Behörde eine positive Zwischenbilanz: Das Fahrzeug hat sich zuverlässig in den Einsatzalltag integriert.
Im Zeitraum vom 15. August bis einschließlich 2. September legte das eNEF insgesamt 1.722 Kilometer zurück. Die höchste Fahrleistung an einem einzelnen Tag betrug 161 Kilometer. In diesem Zeitraum gab es keinen Fall, in dem die Reichweite oder der Ladezustand die Einsatzbereitschaft beeinträchtigt hätte. Auch ein Fahrzeugausfall wurde seit der Indienststellung nicht verzeichnet.
„Uns war von Anfang an wichtig, nicht nur auf theoretische Reichweiten und technische Daten zu schauen, sondern darauf, ob sich ein elektrisch angetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug zuverlässig in unseren Einsatzalltag integrieren lässt“, sagt Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa. „Die ersten Wochen zeigen, dass das Fahrzeug unter den bisherigen Bedingungen zuverlässig zur Verfügung steht.“
Ein wesentlicher Bestandteil des Betriebskonzeptes ist die Ladeinfrastruktur. Nach den Einsätzen wird das Fahrzeug an der Feuerwache wieder geladen. An drei Stellplätzen stehen dafür AC-Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt zur Verfügung. Eine zusätzliche DC-Schnellladesäule ist in Planung. Im bisherigen Einsatzbetrieb war ein gesonderter Ladevorgang außerhalb der Feuerwache nicht erforderlich. Die Ladekarte für externe Ladesäulen ist vorhanden.
Vor der Anschaffung hatte die Feuerwehr das Projekt intensiv vorbereitet. „Wir haben im Vorfeld verschiedene Aspekte geprüft und uns bewusst mit den Anforderungen des Einsatzdienstes auseinandergesetzt“, erläutert Rainer Suhrhoff, Teamleiter für Technische Dienste und Beschaffung. „Dazu gehörte auch eine Testphase mit einem elektrisch angetriebenen NEF. So konnten wir bereits vor der Beschaffung praktische Erfahrungen sammeln.“
Die medizinische und technische Ausstattung des Notarzteinsatzfahrzeuges wird über eine separate Zusatzbatterie versorgt. Für den Fall einer technischen Störung oder einer anderweitigen Nichtverfügbarkeit des eNEF steht ein vollständig ausgerüstetes Notarzteinsatzfahrzeug mit Verbrennungsmotor als Rückfallebene bereit.
„Für uns ist entscheidend, dass ein Notarzteinsatzfahrzeug jederzeit für den nächsten Einsatz zur Verfügung steht und dies unabhängig von der Antriebsart“, fasst Skusa zusammen. „Nach den ersten Wochen können wir sagen, dass sich das neue Fahrzeug bislang gut in unsere bestehenden Abläufe eingefügt hat.“
Die Feuerwehr Bremerhaven betrachtet die bisherigen Erfahrungen bewusst als erste Zwischenbilanz. Weitere Erkenntnisse zum Einsatz- und Ladeverhalten sollen mit zunehmender Betriebsdauer gesammelt und ausgewertet werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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