Frankfurt am Main – Am Dienstag, 8. Juli 2026, führten Polizei Frankfurt, das Hessische Polizeipräsidium Einsatz, die Bundespolizei, der Zoll und die Stadtpolizei eine umfangreiche Kontrollaktion im Bahnhofsgebiet und in der Innenstadt durch. Parallel dazu fanden stationäre Verkehrskontrollen im Umfeld statt. Es war bereits die 57. Großkontrolle im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“, das seit Februar 2024 regelmäßig durchgeführt wird.
Zwischen 14.00 und 22.00 Uhr kontrollierten die Beamten knapp 250 Personen und knapp 90 Fahrzeuge. Zudem überprüften sie verschiedene Lokale. Das Ergebnis: 36 Strafanzeigen und 88 Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Neun Personen wurden in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht. Der Großteil der Strafanzeigen betraf Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, das Waffengesetz, den Besitz oder Handel mit Betäubungsmitteln sowie Diebstahl.
Gleich zu Beginn der Maßnahmen beobachteten Polizisten Drogenhandel im Bahnhofsgebiet. Im weiteren Verlauf dokumentierten sie insgesamt vier Handelsdelikte mit Betäubungsmitteln. Die Beamten stellten Marihuana, Haschisch, Heroin, Crack, Kokain und Pregabalin sicher.
Ein Räuber konnte gegen 21.40 Uhr im Bahnhofsgebiet festgenommen werden. Die vorherige Tatausführung wurde mithilfe der Videoüberwachungsanlage dokumentiert und gesichert.
Bei vier Verstößen gegen die Waffenverbotszone wurden Anzeigen gefertigt. Die Polizisten zogen dabei unter anderem zwei Messer aus dem Verkehr.
Bei den Verkehrskontrollen, die besonders auf „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ ausgerichtet waren, fertigten die Beamten 88 Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Hauptgrund war das Fahren über rote Ampeln, daneben auch verschiedene technische Mängel an Fahrzeugen.
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