In Frankfurt mehren sich Trickdiebstähle und Raubüberfälle auf ältere Menschen. Kriminelle versuchen, mit Ablenkung oder Gewalt an Goldschmuck zu gelangen – besonders an Halsketten. Am Sonntag, 6. September 2026, gelang es einer 87-Jährigen im Stadtteil Dornbusch, sich erfolgreich zur Wehr zu setzen.
Gegen 12 Uhr spielte sich der Vorfall auf dem Marbachweg in Höhe der Hausnummer 295 ab. Eine unbekannte Frau sprach die Rentnerin an, holte eine gefälschte Goldkette aus ihrer Tasche und hielt sie der Frau an den Hals. Dann versuchte sie, die echte Kette vom Hals der 87-Jährigen zu stehlen. Zwar gelang es der Tatverdächtigen, die Kette zu lösen, doch die ältere Dame hielt sie fest und wehrte sich energisch. Die Unbekannte gab auf, lief zu einem schwarzen Van, in dem ein Mann wartete, und fuhr davon – ohne Beute.
Die gesuchte Frau wird wie folgt beschrieben: weiblich, etwa 50 bis 60 Jahre alt, etwa 165 Zentimeter groß, zottelige dunkelbraune Haare, weiße Bluse, farbiger Rock.
Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 069 / 755-52608 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Tipps der Polizei zum Schutz vor Schmuckdiebstählen:
Halten Sie Abstand zu Fremden, die Sie auf der Straße ansprechen und körperliche Nähe suchen. Lehnen Sie angebliche Geschenke, Spenden oder Dankeschön-Aktionen ab. Lassen Sie sich von Unbekannten niemals Schmuck umlegen. Seien Sie skeptisch bei Vorwänden wie Wegbeschreibungen, Bitten um Hilfe oder aufdringlichen Umarmungen. Rufen Sie laut um Hilfe oder sprechen Sie gezielt Passanten an, wenn Sie sich bedrängt fühlen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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