In einer Wohneinrichtung in der Karl-Blum-Allee in Frankfurt-Höchst hat ein 57-jähriger Mann einen ehemaligen Mitbewohner mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der Täter wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 18:00 Uhr. Ein 35-jähriger ehemaliger Bewohner der Einrichtung klopfte an mehrere Zimmertüren, darunter auch an die des 57-Jährigen. Als dieser öffnete, drohte er dem Mann zunächst, bevor er ihn mit einem Messer und stumpfer Gewalt angriff.
Zwei weitere Bewohner im Alter von 47 und 54 Jahren wurden auf das Geschehen im Hausflur aufmerksam und eilten dem 35-Jährigen zu Hilfe. Dabei wurde auch der 47-jährige Helfer an der Hand verletzt. Die beiden Helfer retteten sich anschließend in ein Apartment, während der 57-jährige Angreifer zu Fuß flüchtete.
Der 35-jährige Mann erlitt durch den Angriff mehrere Schnittverletzungen im Bereich des Gesichts, des Halses und der Hand. Er veranlasste die Verständigung des Notrufes und wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der 57-jährige Tatverdächtige stellte sich kurze Zeit später der Polizei und wurde festgenommen.
Am Dienstag wurde der Mann dem Haftrichter vorgestellt, der Haftbefehl erließ. Die Polizei ermittelt nun, was die Hintergründe der Tat sind und ob es sich um ein versuchtes Tötungsdelikt handelt.