Am Abend des 5. Oktober 2026 hat die Polizei in Frankfurt-Ostend einen 24-Jährigen festgenommen, der im Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Cannabisprodukten steht. Bei seiner Festnahme wehrte er sich heftig gegen die Polizisten und schlug nach einem Beamten.
Eine Polizeistreife war gegen 18:45 Uhr in der Grünanlage zwischen den Fahrstreifen der Habsburgerallee auf eine Gruppe gestoßen, die von Cannabisgeruch umgeben war. Da der Verdacht bestand, dass die Personen in einer Konsumverbotszone — in der Nähe eines Spielplatzes — Cannabisprodukte konsumierten, wollte die Polizei dies überprüfen. Darauf versuchte einer der Männer, sich der Kontrolle zu entziehen, und wehrte sich dann massiv gegen die Festnahme.
Bei dem 24-Jährigen fanden die Beamten etwa 130 Gramm Haschisch, 35 Gramm Marihuana, Bargeld in kleinen Scheinen und eine Feinwaage. Diese Funde erhärteten den Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Cannabis.
Bei einer anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten mehrere Cannabispflanzen und Cannabisblüten, Verpackungsmaterial und weitere Feinwaagen sicher.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann an seiner Wohnanschrift entlassen. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen unerlaubten Handeltreibens mit Cannabisprodukten sowie wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Rauschgiftdelikte in Frankfurt am Main: der Vergleich mit Land und Bund
In Frankfurt am Main zählte die Polizei 2025 4.152 Rauschgiftdelikte, das sind 549 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 188 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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