Die Frankfurter Polizei startet am kommenden Montag eine hessenweite Aktionswoche gegen Wohnungseinbrüche. Die Kampagne „Gemeinsam sicher vor Diebstahl und Einbruch“ läuft vom 8. bis 14. Juni 2026.
Am Dienstag, 9. Juni, steht von 10 bis 14 Uhr am Riedbergplatz ein Infostand zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl. Bürgerinnen und Bürger können sich dort über effektiven Schutz vor Einbrechern informieren. Anwesend ist unter anderem der Schutzmann vor Ort des 14. Polizeireviers, Herr Tolksdorff.
Die hessenweite Kampagne will durch präventive und repressive Maßnahmen sowie breite Öffentlichkeitsarbeit die Fallzahlen reduzieren, besonders in regionalen Brennpunkten. Gleichzeitig soll die Bevölkerung für wirksamen Einbruchschutz sensibilisiert werden.
Wie wichtig guter Schutz ist, zeigt ein aktuelles Beispiel: Am 5. Juni versuchten Unbekannte im dicht besiedelten Nordend in einem Mehrfamilienhaus in der Leibnizstraße in eine Wohnung einzubrechen. Die Täter scheiterten jedoch an der Wohnungseingangstür im Dachgeschoss und flüchteten ohne Beute.
Die polizeiliche Beratungsstelle bietet am Aktionstag und das ganze Jahr über kostenlose Beratung an. Interessierte können sich individuell zum Thema Einbruchschutz beraten lassen.
Die Polizei gibt außerdem einfache Verhaltenstipps: Wohnungs- oder Haustür immer zweifach abschließen, auch bei kurzer Abwesenheit. Alle Türen und Fenster beim Verlassen verschließen – gekippte Fenster sind offene Fenster. Bei längerer Abwesenheit Anwesenheit vortäuschen, da dunkle Wohnungen am Abend potentielle Einbrecher anziehen.
Die polizeiliche Beratungsstelle befindet sich in der Zeil 33, 60313 Frankfurt am Main. Telefonisch ist sie unter 069/755-55555 oder per E-Mail unter beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de erreichbar. Geöffnet ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 19 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten führen die Beamtinnen und Beamten nach Terminvereinbarung auch Beratungen zuhause durch.