Frankfurt am Main – Die Frankfurter Polizei hat nach einer Serie von versuchten Raubüberfällen im Bahnhofsviertel zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Festnahmen gelangen innerhalb weniger Tage, nachdem Zeugen die Täter erkannt und die Beamten hingewiesen hatten.
Den Anfang machte ein 38-Jähriger am Freitagabend, 3. Juli 2026, in der Niddastraße. Der Mann versuchte einem 47-Jährigen unter Vorhalt eines Messers dessen Tasche und Mobiltelefon zu rauben. Der 47-Jährige vergaß das Gesicht des Angreifers nicht. Als er den Tatverdächtigen am folgenden Tag, Samstag, 4. Juli, wiedersah, deutete er ihn sofort anwesenden Polizeibeamten. Diese nahmen den 38-Jährigen daraufhin fest.
Nur wenige Stunden später kam es zu einem weiteren Fall. Sonntagnacht, 5. Juli, gegen 03:30 Uhr, versuchte ein 26 Jahre alter Mann in der Straße Am Hauptbahnhof zwei verschiedenen Personen deren Goldketten zu rauben. Auch in diesem Fall eilten Zeugen zu Hilfe: Sie hielten den Tatverdächtigen fest, bis Polizeibeamte eintrafen und ihn festnahmen. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten zudem fest, dass gegen den 26-Jährigen ein Aufenthaltsverbot für das Bahnhofsviertel galt. Der Mann wurde daher zusätzlich in Gewahrsam genommen.
Sowohl der 38-Jährige als auch der 26-Jährige müssen sich nun wegen versuchter Raubstraftaten verantworten. Die Ermittlungen liegen bei der Kriminalpolizei.
