Der Gemeinderat Freiburg hat den Jahresabschluss 2017 der Stadt festgestellt. Das Haushaltsjahr endet mit einem Gesamtergebnis von 69,8 Millionen Euro. Davon entfallen 55,4 Millionen Euro auf das ordentliche Ergebnis und 14,4 Millionen Euro auf das Sonderergebnis.
Die Ergebnis- und Finanzrechnung zeigt folgende Kennzahlen: Die ordentlichen Erträge betrugen 958,5 Millionen Euro bei ordentlichen Aufwendungen von 903,1 Millionen Euro. In der Finanzrechnung erzielte die Stadt einen Zahlungsmittelüberschuss aus laufender Verwaltungstätigkeit von 75,3 Millionen Euro. Dieser Überschuss wurde vollständig zur Finanzierung von Investitionen eingesetzt und senkte damit den Kreditbedarf.
Die Schlussbilanz weist eine Bilanzsumme von 1,448 Milliarden Euro auf. Das Bilanzvolumen erhöhte sich gegenüber 2016 um 60,8 Millionen Euro. Die Aktivseite wird hauptsächlich vom Sachvermögen (1.050 Millionen Euro) und Finanzvermögen (348 Millionen Euro) geprägt. Auf der Passivseite dominieren die Kapitalposition (1.005 Millionen Euro) und Verbindlichkeiten (209 Millionen Euro).
Die erwirtschafteten Überschüsse wurden Rücklagenpositionen zugeführt. Diese Rücklagen sind keine Liquidität, sondern zeigen an, in welchem Umfang die Stadt über den Ressourcenverbrauch hinaus Ressourcen erwirtschaftet hat. Der Jahresabschluss wurde am 24. Mai 2019 durch die Verwaltung aufgestellt und vom Rechnungsprüfungsamt geprüft. Die Gemeindeprüfungsanstalt führte als überörtliche Prüfung eine Kontrolle durch; deren Schlussbericht wird für Sommer 2020 erwartet.
Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg