Frontalcrash auf der BAB 7: Falschfahrer verursacht schweren Unfall – drei Schwerverletzte

Unfallstelle BAB 7

Auf der Autobahn 7 bei Holle ist es in der Nacht zum Samstag zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten gekommen. Ein Falschfahrer ist frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammengeprallt.

Der Unfall ereignete sich am Samstag, 4. Juli 2026, gegen 02:03 Uhr auf der Südfahrbahn der BAB 7 zwischen dem Autobahnparkplatz Jägerturm und der Anschlussstelle Bockenem. Eine 24-Jährige aus Augsburg war mit ihrem Renault Clio in Richtung Kassel unterwegs, begleitet von ihrer 23-jährigen Beifahrerin aus Berlin. Sie befuhren den zweiten Überholfahrstreifen, als ihnen ein 37-Jähriger aus Braunschweig mit seinem Seat Arona als Falschfahrer entgegenkam.

Es kam zum Frontalzusammenstoß. Beide Fahrzeuge wurden dabei massiv beschädigt und blieben auf der Fahrbahn stehen. Die 23-Jährige und der 37-Jährige wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Feuerwehr der Gemeinde Holle rückte mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät an und befreite beide aus ihren Autos. Die 24-Jährige konnte sich selbst befreien.

Alle drei Personen erlitten schwerste Verletzungen. Sie wurden vor Ort von vier Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen versorgt und anschließend in Krankenhäuser nach Göttingen, Salzgitter und Hildesheim gebracht.

Die BAB 7 blieb bis 08:15 Uhr zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Rhüden/Harz vollständig gesperrt. Die Rettungsarbeiten, Unfallaufnahme sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

An den Einsatzarbeiten waren neben der Autobahnpolizei Hildesheim auch Kräfte der Polizei Bad Salzdetfurth, der Polizei Salzgitter und der Autobahnpolizei Braunschweig beteiligt. Bei der Unfallaufnahme setzte die Polizei eine Drohne ein und zog einen Sachverständigen hinzu. Die Ermittlungen zur genauen Ursache der Falschfahrt laufen noch.

Die Polizei dankt den Ersthelfern, die am Unfallort besonnen, professionell und umsichtig gehandelt und sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Schwerverletzten kümmerten.

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