Fünf-Fahrzeuge-Unfall bei Garching: Vier Verletzte und wirtschaftlicher Totalschaden

(Symbolbild)

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen auf der Bundesstraße 471 bei Garching sind am Dienstagnachmittag vier Personen verletzt worden. Ein 42-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis München fuhr gegen 17 Uhr mit seinem Polestar auf eine 23-jährige BMW-Fahrerin aus dem Landkreis Erding auf, die verkehrsbedingt abbremsen musste.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW der 23-Jährigen gegen einen Fiat einer 42-jährigen Frau aus dem Landkreis München geschoben. Anschließend kollidierte das Fahrzeug noch mit einem VW eines 73-jährigen Mannes aus dem Landkreis München. Der Polestar wurde nach dem Zusammenstoß gegen die rechte Leitplanke geschleudert und prallte gegen das Heck eines Rettungswagens, der ebenfalls Richtung Ismaning unterwegs war.

Die 23-jährige BMW-Fahrerin wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Besatzung des Rettungswagens erlitt ebenfalls leichte Verletzungen und begab sich anschließend selbstständig in ärztliche Behandlung. An dem Polestar und dem BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Fiat sowie der Rettungswagen wurden erheblich beschädigt, der VW leicht. Zudem entstand Sachschaden an der Leitplanke. Der Gesamtschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme musste die B 471 Richtung Ismaning zeitweise vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

In Grünwald stürzte zur gleichen Zeit ein 45-jähriger Rennradfahrer aus München schwer. Der Mann fuhr gegen 19:30 Uhr an der Isar entlang in Richtung München auf einem Weg zwischen der Isar und der Nördlichen Münchner Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Benutzung dieses Weges für den Radverkehr gesperrt. Der 45-Jährige stürzte über den Lenker seines Rennrades und fiel zu Boden. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen oder Fahrzeuge liegen nicht vor.

Der Rennradfahrer wurde schwer verletzt und verständigte selbst den Notruf. Er wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 45-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt einen Schutzhelm, der nach Einschätzung der Polizei dazu beitrug, schwerere Kopfverletzungen zu verhindern. Am Rennrad entstand geringer Sachschaden. Die Münchner Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können.

In der Isarvorstadt eskalierte am Dienstagabend gegen 19:40 Uhr eine Situation auf der Landwehrstraße. Ein 39-jähriger Mann mit marokkanischer und italienischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz näherte sich zunächst zwei Männern, umklammerte einen 32-jährigen Deutschen aus Passau von hinten und entriss ihm zwei Bierflaschen. Dabei erlitt der 32-Jährige eine leichte Schnittverletzung an einem Finger.

Anschließend entfernte der 39-Jährige ein Verkehrszeichen aus dessen Verankerung und schlug damit im Bereich eines Imbisses auf mehrere dort anwesende Personen ein. Hierbei wurde ein 60-jähriger Iraker mit Wohnsitz in München am Unterarm verletzt. Durch die Schläge mit dem Verkehrszeichen wurde außerdem eine Hausfassade beschädigt.

Mehrere Passanten hielten den 39-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Währenddessen soll der Verdächtige mehrfach religiöse Parolen gerufen haben. Nach den bisherigen Ermittlungen trat der zuvor verletzte 60-Jährige dem bereits am Boden fixierten Verdächtigen gegen den Kopf und verletzte ihn dabei. Gegen den 60-Jährigen wird deshalb ebenfalls wegen Körperverletzung ermittelt.

Der 39-jährige Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wird er heute dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Das Kriminalfachdezernat 4 führt die weiteren Ermittlungen.

In Riem kam es gegen 21:35 Uhr zu einer gefährlichen Auseinandersetzung mit einem Messer am U-Bahnhof Messestadt Ost. Passanten meldeten über den Polizeinotruf, dass mehrere Personen in eine körperliche Auseinandersetzung geraten waren, bei der ein Messer eingesetzt wurde. Daraufhin rückten zahlreiche Polizeistreifen aus.

Nach den Ermittlungen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 19-jährigen Afghanen mit Wohnsitz in München, einem 33-jährigen Türken aus dem Landkreis München, einem 23-jährigen Türken aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, einer 16-jährigen Deutschen aus München und einer 18-jährigen Frau mit italienischer und türkischer Staatsangehörigkeit aus München.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 19-Jährige versucht haben, auf die 16-Jährige und die 18-Jährige mit einem Messer einzuwirken. Der 33-Jährige und der 23-Jährige gingen dazwischen. In der folgenden körperlichen Auseinandersetzung wurden der 19-Jährige, der 23-Jährige, der 33-Jährige und die 16-Jährige verletzt.

Vor Ort konnten zunächst keine Beteiligten angetroffen werden. Bei einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung wurden jedoch alle fünf Beteiligten in der Nähe gefunden. Der 33-Jährige musste aufgrund seiner Verletzungen vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei den polizeilichen Maßnahmen wurden bei dem 23-Jährigen Betäubungsmittel aufgefunden.

Der 19-Jährige, der 23-Jährige und der 33-Jährige wurden jeweils wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Zudem wird gegen den 23-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Kommissariat 24 der Münchner Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen und sucht Zeugen.

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