Gaggenau: Betrunkener Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

(Symbolbild)

Nach einer Verfolgungsjagd durch mehrere Gemeinden im Raum Gaggenau hat die Polizei einen 43-jährigen Autofahrer mit 2,8 Promille gestoppt. Der Mann wehrte sich heftig gegen seine Festnahme und musste mit Hilfe eines Polizeihundes aus seinem Fahrzeug geholt werden.

Die Verfolgung begann am frühen Samstagmorgen gegen 2 Uhr, als ein Zeuge der Polizei einen Wagen meldete, der von der A5 kommend im Bereich der Anschlussstelle Rastatt-Nord in starken Schlangenlinien fuhr. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, doch der 43-Jährige missachtete alle Anhaltesignale und setzte seine gefährliche Fahrt auf der B462 in Richtung Freudenstadt fort.

Während der Fahrt geriet der Mann mehrfach in starke Schlangenlinien und verursachte dabei beinahe Kollisionen mit der Schutzplanke. Auf Höhe eines Parkplatzes hielt er zunächst an, beschleunigte jedoch erneut, als die Polizisten an sein Fahrzeug herantraten, und kollidierte mit einem Leitpfosten.

Zwischen den Anschlussstellen Gaggenau-Mitte und Gaggenau-Ottenau gelang es schließlich mit Hilfe zweier Verkehrsteilnehmer, das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen. Der Fahrer weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung, die Fahrertür zu öffnen. Nachdem die Polizisten über die Beifahrerseite den Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss entfernt hatten und der Mann das Fahrzeug weiterhin nicht verlassen wollte, setzten sie einen Diensthund ein. Dies führte schließlich zum Öffnen der Fahrertür.

Beim Herausziehen aus dem Fahrzeug wehrte sich der Mann weiterhin heftig, bevor er fixiert werden konnte. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Der 43-Jährige wurde anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er sein aggressives Verhalten fortsetzte und sich weiterhin gegen die Polizisten wehrte. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen.

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