Ein 63-jähriger Mann aus Gera ist Opfer eines raffinierten Betruges geworden. Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen kontaktierte ihn ein Unbekannter und gab sich als Mitarbeiter der Santander Bank aus.
Der Betrüger täuschte vor, dass eine Überweisung auf das Konto des Mannes veranlasst worden sei – angeblich weil sein Mobiltelefon missbraucht worden war. Um das Geld zurückzuholen, erklärte der Betrüger, könne eine sogenannte Gegenüberweisung helfen. Im weiteren Verlauf wurde der 63-Jährige telefonisch mit dem Täter verbunden.
Der Mann führte daraufhin fünf Einzelüberweisungen durch und überwies insgesamt einen Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich. Erst dann erkannte er den Betrug.
Die Polizei Gera hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittelt derzeit auch zu den verwendeten Konten, auf die das Geld geflossen ist.
Die Polizei warnt in diesem Fall ausdrücklich davor, aufgrund von telefonischen oder elektronischen Kontaktaufnahmen vermeintlicher Bankmitarbeiter eigenständig Überweisungen vorzunehmen. Banken fordern ihre Kunden grundsätzlich nicht auf, Geld auf ein anderes Konto zu überweisen, um eine angebliche Überweisung rückgängig zu machen.
Die Entwicklung in Gera
2024 zählte die Polizei in Gera 1.288 Betrugsfälle, 2025 waren es 1.368 — 6,2 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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