Am Grenzübergang Breitenau ist am 3. Juli 2026 ein 47-Jähriger mit österreichischer und luxemburgischer Staatsbürgerschaft festgenommen worden. Der Mann saß in einem Reisebus, als Beamte der Bundespolizei eine Einreisekontrolle durchführten und ihn überprüften.
Die Überprüfung brachte Entscheidendes zutage: Sowohl die Staatsanwaltschaft Trier als auch die Staatsanwaltschaft Duisburg hatten Haftbefehle gegen den Mann erlassen – wegen schwerer Brandstiftung. Aus einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren muss der 47-Jährige noch insgesamt 1830 Tage verbüßen. Die Bundespolizei brachte ihn daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Dresden ein.
Nach Ablauf seiner Haftstrafe wird sein Fall nicht erledigt sein: Gegen den Mann besteht ein unbefristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Das bedeutet, dass er Deutschland unmittelbar nach der Entlassung verlassen muss.