Ein 43-Jähriger ist Sonnagnacht an der Europabrücke in Kehl von Bundespolizisten gestellt worden – weil gegen ihn ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorlag. Die Beamten kontrollierten seinen Fernreisebus und verlangten Papiere.
Der Mann wies sich nur mit dem Foto eines algerischen Reisepasses aus und konnte keine für die Einreise oder seinen Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Dokumente vorlegen. Dadurch bestand zunächst der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Die Bundespolizisten nahmen daraufhin seine Fingerabdrücke.
Die Überprüfung dieser Daten enthüllte: Der 43-Jährige war zur Festnahme ausgeschrieben. Ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz lag vor. Die Beamten führten ihn daraufhin dem zuständigen Haftrichter vor, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Mann befindet sich seitdem in Haft.