Gesuchter Urkundenfälscher zahlt 2.400 Euro und entgeht Haftstrafe

(Symbolbild)

Ein 38-jähriger Pole, gegen den ein Haftbefehl vorlag, ist am Freitagabend bei einer Zugkontrolle zwischen Basel und Freiburg im Breisgau gefasst worden. Der Mann zahlte seine ausstehenden Gerichtsschulden von 2.400 Euro und konnte seine Reise fortsetzen.

Eine Streife des deutschen Zolls kontrollierte den polnischen Staatsangehörigen am Freitagabend (29.05.2026) im fahrenden Zug auf Höhe Bad Krozingen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl zu vollstrecken war.

Ein Gericht hatte den 38-Jährigen im vergangenen Jahr wegen Urkundenfälschung in Tateinheit mit vorsätzlichem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt. Der Verurteilte zahlte jedoch weder die Strafe noch trat er die Ersatzfreiheitsstrafe an, weswegen die Justizbehörde einen Haftbefehl erließ.

Die Bundespolizei übernahm den Gesuchten und brachte ihn zur Dienststelle. Dort bezahlte er die ausstehenden Gerichtsschulden in Höhe von 2.400 Euro vollständig und konnte anschließend seine Reise fortsetzen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg