Göttingen: Antifa-Demonstration mit 1.100 Teilnehmern verläuft friedlich

(Symbolbild)

In Göttingen ist am Samstagabend eine Demonstration mit etwa 1.100 Teilnehmern ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Die nicht angemeldete Kundgebung stand unter dem Motto „Niemals Alleine – Antifa in die Offensive“ und war eine Reaktion auf einen schweren Überfall im Göttinger Ostviertel.

Der Demonstrationszug setzte sich gegen 20:30 Uhr vom Göttinger Bahnhof in Bewegung und führte durch mehrere Straßen der unmittelbaren Innenstadt. Die Polizei war mit Einsatzkräften der Polizeiinspektion Göttingen sowie Beamten der Zentralen Polizeidirektion aus Hannover vor Ort, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen und Verkehrsbehinderungen zu minimieren.

Die Behörden hielten zwei Wasserwerfer als Einsatzreserve bereit, setzten diese aber nicht ein. Im Verlauf der Demonstration wurde mehrfach Pyrotechnik gezündet. Weitere nennenswerte Zwischenfälle verzeichnete die Polizei bis zum späten Abend nicht.

Der Hintergrund der Kundgebung: In der Nacht des 21. Juni war im Göttinger Ostviertel ein 23 Jahre alter Göttinger schwer verletzt worden. Die Polizei ermittelt in diesem Fall weiter.

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