Grenzkontrolle am Rhein: Bundespolizei findet Messer bei gesuchtem Busreisenden

(Symbolbild)

Weil am Rhein – Bei einer Grenzkontrolle am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein hat die Bundespolizei am späten Dienstagabend, dem 28. April 2026, einem 23-jährigen Deutschen in einem Fernreisebus ein Einhandmesser abgenommen. Zudem lagen zwei Fahndungsersuchen von Staatsanwaltschaften gegen den Mann vor.

Der Reisende war aus Italien kommend in dem Fernreisebus unterwegs, als ihn Beamte der Bundespolizei einer Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung seines Gepäcks gab der Mann selbst an, ein Einhandmesser in seiner Hosentasche zu führen. Da er kein berechtigtes Interesse für das Mitführen der Waffe nachweisen konnte, stellten die Beamten das Messer sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn ein.

Darüber hinaus stellte sich heraus, dass zwei Staatsanwaltschaften darum ersucht hatten, den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln. Ihm werden räuberische Erpressung sowie das Erschleichen von Leistungen vorgeworfen.

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