In der Nacht zum Sonntag ist auf einer Reitanlage in der Martinseestraße in Offenbach am Main ein Großbrand ausgebrochen. Ein Heulager und Stallungen standen in Vollbrand, auch im nahegelegenen Wald wurde ein Brandherd festgestellt. Ein Großaufgebot von etwa 200 Feuerwehrleuten kämpfte gegen die Flammen.
Die Rettungsleitstelle wurde gegen 22:19 Uhr am späten Samstagabend alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild. Dank des schnellen Handelns verantwortlicher Personen konnten alle Tiere der Reitanlage gerettet werden. Nach bisherigem Kenntnisstand kam kein Tier zu Schaden.
Am Sonntagmorgen gegen 07:40 Uhr meldete die Feuerwehr: Das Feuer ist aus. Weil brennendes Heu die Löscharbeiten sehr zeitaufwendig machte, dauerte die Brandbekämpfung neun Stunden. Anschließend richtete die Feuerwehr eine Brandwache ein, um ein erneutes Aufflammen von Glutnestern zu verhindern. Die Maßnahmen sollten nach Angaben der Feuerwehr den ganzen Sonntag andauern.
Bei dem Brand wurden zwei Menschen leicht verletzt: eine Ersthelferin, die vermutlich bei der Rettung der Pferde zu Schaden kam, sowie ein Feuerwehrmann, der sich im Einsatz verletzte.
Nach ersten Schätzungen beträgt der Gesamtschaden mindestens 80.000 Euro. Die Kriminalpolizei Offenbach hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Über die Ursache können derzeit noch keine Aussagen gemacht werden. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die vor der Brandentstehung verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Aktivitäten im Umfeld der Reitanlage beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Offenbach unter der Telefonnummer 069 8098 1234 entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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