Beim Christopher Street Day in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Dabei kam mindestens eine Person ums Leben, 15 weitere wurden verletzt – mehrere von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unmittelbar nach dem Vorfall mit Großaufgebot nach dem Tatverdächtigen.
Das Fahrzeug, ein weißer Transporter, fuhr gegen 22 Uhr auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in die Gruppe von Menschen. Der Fahrer verlor dann die Kontrolle und prallte gegen ein Hindernis. Das Fahrzeug wurde dabei demoliert. Als die Sicherheitskräfte eintrafen, war der Fahrer bereits geflüchtet und befand sich nicht mehr im Transporter.
Die Polizei setzte einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera über dem Berliner Tiergarten ein, um den Flüchtigen zu finden. Anfängliche Berichte einer Festnahme dementierte ein Polizeisprecher. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, der CSD wurde daraufhin offiziell abgebrochen.
Der Christopher Street Day ist seit Jahrzehnten ein Festtag für Lesben, Schwule und andere queere Personen. Die größten Umzüge anlässlich dieses Tages finden jedes Jahr in Berlin und Köln statt.
Autor: dts Nachrichtenagentur