Bei einer groß angelegten Gefahrgutkontrolle auf dem Parkplatz Waisenrain an der Autobahn 8 hat die Polizei am Mittwoch, 27. Mai, zahlreiche Verstöße bei Transportern festgestellt. An der Kontrollaktion waren neben der Verkehrspolizei auch das Bundesamt für Logistik und Mobilität, das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie die Industrie- und Handelskammern Baden-Württemberg beteiligt.
Bei den Kontrollen stellten die Polizistinnen und Polizisten eine Vielzahl an Verstößen fest. Besonders häufig waren Verstöße gegen die Sozialvorschriften: Fahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten, überschritten die Tageslenkzeiten oder unterschritten die Mindestpausen nach der Fahrpersonalverordnung. Zusätzlich entdeckten die Beamten Mängel bei der Ladungssicherung und stellten fest, dass mehrere Fahrzeuge überladen waren.
In mehreren Fällen mussten die Polizisten die Weiterfahrt stoppen, bis die Mängel behoben oder die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten wurden. Bei einem Fahrer stellte sich heraus, dass er sich ohne Erlaubnis in Deutschland aufhielt – entsprechende Maßnahmen wurden eingeleitet.
Die Polizei betont, dass gerade beim Transport von Gefahrgut bereits kleine Verstöße schwerwiegende Folgen haben können. Im Fall eines Unfalls können die beförderten Stoffe erhebliche Gefahren für Menschen, Umwelt und Infrastruktur bedeuten. Die Einhaltung der Vorschriften im gewerblichen Güterverkehr sei von zentraler Bedeutung für die Verkehrssicherheit. Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten oder bei der Ladungssicherung erhöhten das Risiko von Verkehrsunfällen deutlich. Die Kontrollen werden auch künftig fortgeführt, um die Sicherheit auf den Autobahnen zu gewährleisten.