Großkontrolle in Bussen: Zwei Jugendliche flüchteten vor Polizei in Salzgitter

(Symbolbild)

Bei einer großangelegten Kontrollaktion im öffentlichen Nahverkehr haben Polizei und Stadt Salzgitter am Mittwochabend 345 Personen in 42 Bussen kontrolliert. Zwei Jugendliche versuchten zu flüchten – einer hatte eine E-Zigarette dabei, der andere ein Messer.

Die Kontrollen fanden am 5. Juni zwischen 17:45 und 22:45 Uhr in Salzgitter-Lebenstedt, Salzgitter-Bad und am Zentralen Omnibusbahnhof statt. Schwerpunkt war die Durchsetzung des seit 1. April geltenden landesweiten Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Nahverkehr Niedersachsens.

Beide flüchtenden Jugendlichen konnten von den Polizisten gestellt werden. Die E-Zigarette und das Messer wurden sichergestellt. Gegen die beiden leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei Salzgitter hatte die Aktion in Kooperation mit der Stadt Salzgitter durchgeführt, nachdem in der Vergangenheit Straftaten mit Messerbezug im Bereich Salzgitter registriert worden waren. Die Kontrollen erfolgten Bei den bestehenden Sicherheitspartnerschaft zwischen der Polizeidirektion Braunschweig, der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter.

Nach Angaben der Polizei bewertete ein Großteil der Fahrgäste die Kontrollen als positiv. Die Aktion habe eine hohe Öffentlichkeitswirkung entfaltet. Polizei und Stadt Salzgitter sprechen von einem positiven Ergebnis der gemeinsamen Kontrollaktion.

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