Häftling in Karlsruher Justizvollzugsanstalt bei Zellenbrand lebensgefährlich verletzt

(Symbolbild)

In der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe ist in der Nacht auf Samstag ein Häftling bei einem Brand in seiner Einzelzelle lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann selbst das Feuer gelegt hat.

Gegen 23:20 Uhr wurden die Mitarbeiter der Haftanstalt durch einen Alarm der Brandmeldeanlage auf den Brand aufmerksam. Die gerufene Feuerwehr konnte das Feuer nach dem Öffnen der Zellentür schnell löschen und verhindern, dass es auf andere Gebäudeteile übergriff. Eine Evakuierung der gesamten Einrichtung war nicht nötig.

Der Häftling erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste nach einer ersten Versorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 10.000 Euro beziffert.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Als Tatverdächtiger gilt der verletzte Zelleninsasse selbst.

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