In der Halloweennacht zum 1. November blieb die Lage im Gebiet des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord weitgehend friedlich. Stärkere Störungen oder protestbedingte Polizeieinsätze blieben aus — obwohl die Polizei vorher mit möglichen Protestaktionen gerechnet hatte.
Die Beamtinnen und Beamten rückten zu 523 Einsätzen aus, mehr als im Vorjahr mit 471 Einsätzen. Die Polizei wurde zu 75 Ruhestörungen gerufen, mehr als 2025 (68). In 13 Fällen verzeichnete die Polizei Sachbeschädigungen mit einer Gesamtschadenshöhe von 1.310 Euro — deutlich weniger als im Vorjahr mit 2.000 Euro. Zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kam es 16-mal; dabei wurden 13 Personen leicht verletzt. Polizistinnen und Polizisten wurden nicht angegriffen oder verletzt.
Bei 15 Verkehrsunfällen (Vorjahr 2) wurde eine Person leicht verletzt. Der Sachschaden betrug rund 76.000 Euro.
In Emmering brannte am Samstag gegen 22.30 Uhr eine leerstehende, bereits baufällige Scheune. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und ermittelt. Personen wurden nicht verletzt.
Am Samstagabend meldete sich ein 43-jähriger Echinger bei der Polizeiinspektion Neufahrn, nachdem er mehrere Jugendliche beim Verschießen von Böllern am S-Bahnhof Eching entdeckt hatte. Der Mann sprach die jungen Männer darauf an. Zunächst entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, die in einer Schlägerei endete — alle Beteiligten wurden leicht verletzt. Die eintreffenden Polizisten trennten die Streitenden. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die Jugendlichen ihre ungezündeten Böller in einen Gullideckel geworfen hatten. Da unklar war, ob die Böller technisch verändert worden waren, wurde das Entschärfungskommando des bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen, das die Böller aus dem Gullideckel barg. Die beteiligten Jugendlichen müssen sich unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.
In Landsberg am Lech wurden an zwei Gebäuden Beschädigungen festgestellt, die auf Einschusslöcher schließen lassen. Verletzt wurde niemand. Über Täter und Hintergründe liegen noch keine Erkenntnisse vor; die Polizei ermittelt.
In Freising forderten mehrere Jugendliche einen 12-Jährigen auf, seine Süßigkeiten herauszugeben. Einer der älteren Jungen packte den Jüngeren am Rucksack und wollte ihm einen angezündeten Böller hineinlegen — dies missglückte. Verletzt wurde niemand.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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