Die aktuelle UFZ-Dürremonitor-Karte vom 3. Juni zeigt für Hamburg eine geteilte Bodenfeuchte-Situation: Während der nördliche Teil des Stadtstaates normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweist, zeigen sich im südlichen Bereich moderate Trockenheitssignale. Etwa die Hälfte der Hamburger Fläche liegt noch im normalen Feuchtebereich.

Der nördliche Teil Hamburgs, einschließlich der Elbinseln und der Gebiete nördlich der Elbe, weist auf der Karte überwiegend grüne bis blaue Farbtöne auf – ein Zeichen für normale bis leicht erhöhte Bodenfeuchte. Im südlichen Stadtgebiet dominieren hingegen orange Einfärbungen, die nach UFZ-Definition einer moderaten Dürreklasse entsprechen – einem statistisch etwa alle zehn Jahre auftretenden Zustand.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen mit 17,8 mm Niederschlag moderate Regenmengen bei durchschnittlich 17,2°C. Diese aktuellen Niederschläge sind in der UFZ-Karte noch nicht vollständig erfasst, da diese ein 14-Tage-gleitendes Mittel des Gesamtbodens bis 1,80 Meter Tiefe darstellt und wöchentlich aktualisiert wird. Der Oberboden hat sich durch die jüngsten Regenfälle bereits erholt, während der tiefere Boden träger auf Niederschläge reagiert.
Für die kommenden drei Tage werden weitere 10,3 mm Regen bei moderaten Temperaturen bis maximal 19,7°C erwartet. Die moderate Trockenheit im südlichen Hamburg bedeutet für die Landwirtschaft eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Bewässerung, während die Wasserversorgung nicht beeinträchtigt ist. Stadtbäume und Grünanlagen in den betroffenen Bereichen können von zusätzlicher Bewässerung profitieren.
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