Am frühen Samstagmorgen haben Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder der Region Harburg einen 41-jährigen Deutschen in Hamburg-Harburg vorläufig festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, seit mindestens März 2023 zahlreiche Sachbeschädigungen an Fahrzeugen begangen zu haben und dadurch einen hohen sechsstelligen Schadensumme verursacht zu haben.
Die Beamten beobachteten den Mann am frühen Samstagmorgen in Hamburg-Wilhelmsburg, wie er mit einem Fahrrad an ein ziviles Polizeifahrzeug herantrat und ansetzte, dieses mit einem Gegenstand zu beschädigen. Nach kurzer Flucht gelang es den Einsatzkräften, den 41-Jährigen in Hamburg-Harburg festzunehmen.
Bei der Festnahme fanden die Ermittler das mutmaßliche Tatmittel bei ihm: ein Multitool mit offensichtlichen Lackantragungen. Darüber hinaus trug der Mann Kleidung, die den Ermittlern bereits von Videoüberwachungsaufnahmen früherer Taten bekannt war.
Seit Mai 2025 fahndete die Hamburger Polizei öffentlich nach dem bislang unbekannten Verdächtigen. Die Serie von Sachbeschädigungen ereignete sich jeweils nachts zwischen 00:00 und 03:00 Uhr in mehreren Stadtteilen des Bezirks Hamburg-Harburg.
Der 41-Jährige wurde dem Polizeikommissariat 46 zugeführt und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts (LKA 182) dauern an, insbesondere wird geprüft, ob der Mann für weitere Taten verantwortlich ist.
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