Das Hannoversche Schützenfest 2026 ist für die Polizei glimpflich ausgegangen. Während der zehn Festtage vom 3. bis 12. Juli registrierte die Polizeidirektion Hannover knapp über 50 Straftaten – ein Ergebnis, das sich auf dem gleichen Niveau wie in den beiden Vorjahren bewegt und deutlich unter den Zahlen von 2022 und 2023 liegt.
Im Fünfjahresvergleich zeichnet sich dabei ein erfreulicher Trend ab: 2022 hatte die Polizei noch mehr als 90 Straftaten verzeichnet, 2023 waren es über 60. Seitdem ist die Zahl stabil: In den Jahren 2024, 2025 und 2026 bewegte sie sich jeweils um die 50-er-Marke.
Körperverletzungen bildeten auch in diesem Jahr einen Schwerpunkt. Die Polizei registrierte 21 Fälle – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit elf Körperverletzungen. Bei den Diebstahlsdelikten zählte die Polizei insgesamt zwölf Fälle, darunter zwei Taschendiebstähle. Im Jahr 2025 waren es noch zehn Diebstähle gewesen, von denen drei Taschendiebstähle waren.
Darüber hinaus dokumentierte die Polizei vier Bedrohungen und vier Beleidigungen. Raubdelikte traten nicht auf, ebenso wenig wie Widerstandsdelikte oder tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte.
Aus Sicht der Polizeidirektion Hannover verlief das Schützenfest damit insgesamt positiv. Trotz des leichten Anstiegs gegenüber 2024 und 2025 blieb die Kriminalitätsbelastung auf vergleichsweise niedrigem Niveau.