Harsefeld: 18-jähriger Schüler handelte mit illegalen Vapes – Polizei beschlagnahmt über 370 E-Zigaretten

Beschlagnahmte Gegenstände

In Harsefeld hat die Polizei bei der Durchsuchung eines Einfamilienhauses mehr als 370 illegale Einweg-Vapes beschlagnahmt. Ein 18-jähriger Schüler steht im Verdacht, im größeren Stil mit den verbotenen E-Zigaretten gehandelt zu haben.

Am Mittwochmorgen durchsuchten Polizistinnen und Polizisten aus Stade das Wohnhaus des Jugendlichen. Bei der Durchsuchung fanden sie die E-Zigaretten, die kostengünstig in Asien produziert wurden und aufgrund ihrer Bauart sowie kritischer Inhaltsstoffe in Deutschland weder zugelassen noch verkehrsfähig sind.

Da die Vapes zudem nicht versteuert wurden, droht dem Harsefelder nun eine Steuernacherhebung in Höhe von knapp 3000 Euro. Neben den E-Zigaretten stießen die Beamten in dem Wohnhaus auch auf Produktplagiate von namhaften Markenherstellern sowie illegale Feuerwerkskörper.

Die Polizei ermittelt noch, ob mit den Plagiaten und den Feuerwerkskörpern ebenfalls Handel getrieben wurde. Eine Auswertung des Smartphones des Jugendlichen soll zur Aufklärung der illegalen Geschäfte beitragen.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz, die Abgabenordnung sowie das Sprengstoffgesetz.

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