Heimweg endet in Haft: Bundespolizei nimmt gesuchten Mann in Straßenbahn fest

(Symbolbild)

Ein 42-jähriger Mann wollte am späten Dienstagabend (14.07.2026) mit der grenzüberschreitenden Straßenbahn von seiner Arbeitsstätte nach Hause fahren – doch die Fahrt endete für ihn in Haft. Beamte der Bundespolizei kontrollierten den in Frankreich wohnhaften Polen in der Tram in Weil am Rhein-Friedlingen und stellten fest, dass zwei Haftbefehle gegen ihn vorlagen.

Die Überprüfung seiner Personalien brachte das Ausmaß seiner ausstehenden Schulden ans Licht: Zwei deutsche Gerichte hatten den Staatsangehörigen im vergangenen Jahr wegen Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Die Richter verhängten Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 2.610 Euro. Doch der Mann kam seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach. Da er die Geldstrafen nicht bezahlte und sich auch nicht zu den verhängten Ersatzfreiheitsstrafen stellte, erließen die zuständigen Staatsanwaltschaften Haftbefehle gegen ihn.

Bei seiner Kontrolle in der Straßenbahn konnte der 42-Jährige die ausstehenden Gerichtsschulden nicht begleichen. Die Bundespolizei nahm ihn daraufhin fest und lieferte ihn in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt ein.

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