In Hemer haben Taschendiebe und Betrüger in der vergangenen Woche ihr Unwesen getrieben. Die Polizei warnt vor beiden Maschen.
Am Donnerstag erlebte eine 76-jährige Hemerin einen Schock im Warenhaus am Neuen Markt. Als sie sich dort gegen 9.30 Uhr aufhielt, wurde sie von einer unbekannten Frau angerempelt. Die Unbekannte entschuldigte sich sofort – die Seniorin dachte nicht weiter darüber nach. An der Kasse bemerkte sie dann das wahre Ausmaß: Die Unbekannte hatte ihre Umhängetasche mit einer Schere oder einem Messer aufgeschnitten und die Geldbörse gestohlen. Eine Fahndung in der Nähe des Tatorts führte nicht zur Ergreifung der Täterin. Die Polizei sperrte die gestohlene Bankkarte über das Kartenwarnsystem KUNO.
Die Polizei warnt vor dieser Masche: Wertsachen sollten möglichst dicht am Körper getragen werden. Wichtig ist auch: Die PIN gehört niemals ins Portemonnaie.
Auch im Internet sind Betrüger in Hemer aktiv. Ein Ehepaar suchte nach einem Finanzberater im Netz und geriet möglicherweise an eine Betrügerin. Bei der vermeintlichen Beratung gaben sie Kopien ihres Ausweises und einer Lohnabrechnung ab. Danach brach der Kontakt abrupt ab.
Vierzehn Tage später bemerkte die Frau, dass ihr Lohn nicht auf dem Konto eingegangen war. Wie sich herausstellte, hatte jemand ihrem Arbeitgeber eine neue Kontoverbindung mitgeteilt – zusammen mit einer Kopie ihres Ausweises. Deshalb hatte in der Personalabteilung niemand Verdacht geschöpft. Das Ehepaar erstattete Anzeige.
Die Polizei warnt erneut: Sensible Daten wie Ausweispapiere sollten niemals weitergegeben werden. Solche Dokumente können Jahre später noch für Betrügereien missbraucht werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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