Hennef: Drei Tatverdächtige nach Wohnungseinbruch festgenommen

(Symbolbild)

In der Nacht zu Montag sind in Hennef drei junge Männer nach einem Wohnungseinbruch vorläufig festgenommen worden. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Polizei gegen 04:20 Uhr alarmiert, nachdem er drei verdächtige Personen auf einem Grundstück an der Straße „Am Mühlengraben“ beobachtet hatte.

Der Zeuge sah, dass einer der drei Männer eine Brechstange mit sich führte und Taschenlampenlichter sichtbar waren. Dies ließ ihn einen Einbruch vermuten. Als Streifenwagen der Polizei eintrafen, vernahmen die Beamten bereits das Zerbrechen einer Glasscheibe im Gartenbereich. Sie stellten eine offenstehende Terrassentür fest, deren Scheibe mit einem Pflasterstein eingeworfen worden war. Zudem zeigten sich Hebelspuren am Türrahmen.

Ein Mann flüchtete beim Erblicken der Polizeikräfte aus dem Garten. Die Bewohner des Reihenendhauses hatten den Einbruch zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt – die Tatverdächtigen waren bereits weg.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckten die Beamten den geflüchteten Mann wenig später versteckt hinter einer Mülltonne an der Stoßdorfer Straße. Der 18-jährige Hennefer gab an, seinen Rucksack im Haus vergessen zu haben und sich deshalb Zutritt verschafft zu haben.

Während des Transports zur Polizeiwache trafen die Einsatzkräfte auf zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren aus Hennef, auf die die Personenbeschreibung des Zeugen zutraf. Bei der Personenkontrolle ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Tatbeteiligung. Die beiden Männer gaben an, sich mit dem Festgenommenen getroffen zu haben, betonten aber, nichts von einem Einbruch gewusst zu haben. Alle drei wurden vorläufig festgenommen.

Im Wohnhaus fanden die Polizeibeamten einen Rucksack mit mehreren hundert Euro Bargeld sowie mehreren Mobiltelefonen – die Beute. Der 18-Jährige hatte diese beim Eintreffen der Polizei im Haus zurückgelassen. Der Rucksack gehörte den Bewohnern des Hauses.

Nach kriminalpolizeilichen Maßnahmen und erkennungsdienstlicher Behandlung wurden die beiden mutmaßlichen Mittäter mangels Haftgründen entlassen. Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene 18-Jährige wird einem Haftrichter vorgeführt. Die Entscheidung über eine Haftstrafe steht noch aus.

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