Illegale Vapes mit über 15-facher Nikotinmenge: Polizei und Zoll decken Verstöße in Laichingen auf

(Symbolbild)

Beamte des Polizeipräsidiums Ulm und des Hauptzollamts Ulm haben am vergangenen Donnerstag mehrere Geschäfte in Laichingen kontrolliert und dabei massiv manipulierte Einweg-E-Zigaretten sichergestellt. Die illegalen Vapes enthielten bis zu zwölftausend Züge – das ist die 15-fache Menge der zulässigen Höchstgrenze von achthundert Zügen.

Der Fachbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm führte die Kontrollen gemeinsam mit dem Hauptzollamt durch. Neben den illegalen E-Zigaretten fanden die Beamten in zwei weiteren Geschäften Flaschen und Dosen, auf denen die vorgeschriebenen Pfandzeichen fehlten. Alle beanstandeten Waren wurden sichergestellt.

Die Ermittlungen haben mehrere Schwerpunkte: Gegen die mutmaßlichen Verkäufer wird wegen Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz ermittelt, zusätzlich werden Verstöße gegen das Verpackungsgesetz geprüft. Das Hauptzollamt hat parallel Ermittlungen wegen steurrechtlicher Vergehen bei der Einfuhr von Tabakwaren aufgenommen.

Das Risiko dieser illegalen Produkte ist erheblich: Der Konsum von Vapes und E-Zigaretten ist für Kinder und Jugendliche grundsätzlich verboten. Dennoch werden die Geräte oft als harmlose Lifestyle-Produkte mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen vermarktet – ein Ansatz, der gezielt Kinder und Jugendliche anzieht. Während Vaping häufig als weniger schädlich gegenüber herkömmlichen Zigaretten dargestellt wird, birgt es erhebliche gesundheitliche Risiken.

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