Am 15. September 2026 haben Callcenterbetrüger eine 80-jährige Rentnerin im Ingolstädter Konradviertel um Bargeld und Münzen gebracht. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Betrugsmasche verlief nach einem bekannten Schema ab: Die Seniorin erhielt einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Mehrere Personen teilten ihr mit, dass ihr Sohn im Krankenhaus liege und eine Krebsdiagnose erhalten habe. Sie benötigten Geld für Medikamente. Unter dem Schock der vermeintlichen Schreckensnachricht bereitete die Frau sofort Bargeld und Wertgegenstände zur Übergabe vor.
Kurze Zeit später klingelte ein Betrüger an ihrer Wohnungstür. Die 80-Jährige übergab ihm Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich sowie verschiedene Wertmünzen. Der Mann entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0841/9343-0 zu melden.
Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt weist in diesem Zusammenhang auf Präventionsmaßnahmen hin: Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von unbekannten Nummern, in denen Angehörige in Notlagen beschrieben werden. Geben Sie niemals persönliche Daten, Vermögensinformationen oder finanzielle Details am Telefon preis. Legen Sie auf und rufen Sie Ihren Angehörigen oder die Polizei direkt an, um die Geschichte zu überprüfen.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 1.387 Betrugsfällen in Ingolstadt konnte die Polizei 2025 1.169 aufklären, das sind 84,3 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 79,3 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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