Hamburg startet Aktion gegen Elterntaxis: 45.000 Kinder sollen zu Fuß zur Schule gehen

Zu Fuß zur Schule

Hamburg setzt ein Zeichen gegen den wachsenden Verkehr rund um Schulen: Am Montag, 21. September 2026, startet die bundesweite Aktion „Zu Fuß zur Schule“ in der Hansestadt. Etwa jedes dritte Hamburger Grundschulkind wird derzeit von Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht – ein Trend, der neue Gefahren für die anderen Schülerinnen und Schüler schafft.

Rund 45.000 Kinder von über 105 Hamburger Grundschulen nehmen vom 21. September bis 9. Oktober an der Aktion teil. Ziel ist es, Eltern zum Verzicht auf sogenannte Elterntaxis zu bewegen und Kindern stattdessen zu ermöglichen, ihren Schulweg selbstständig zu bewältigen. Das fördert nicht nur den sicheren Umgang mit Verkehrssituationen, sondern stärkt auch die Sozialkompetenz und schont das Klima.

Den Auftakt bildet die Schule Bekassinenau in Rahlstedt. Hier wird gleichzeitig das 13. SCHULEXPRESS-Projekt Hamburgs gestartet – ein Modell, das speziell für diese Schule entwickelt wurde. Dabei entstehen gut sichtbare Haltestellen im Umkreis der Grundschule. Von diesen Treffpunkten können Kinder maximal 15 Minuten zu Fuß zur Schule gehen. Falls der Weg länger ist, können Eltern ihre Kinder zu einer Haltestelle bringen, und die Kinder laufen den Rest selbstständig. So verteilt sich das Verkehrsaufkommen im gesamten Schulumfeld und das Gedränge vor der Schule wird vermieden.

Die Veranstaltung am Montag startet um 8.15 Uhr an der Schule Bekassinenau in der Bekassinenau 32. Redebeiträge kommen von Karen Fröhlich (Schulbehörde), Thomas Model (Leiter der Verkehrsdirektion der Polizei Hamburg) und Verena Nölle (Projektplanerin des SCHULEXPRESS). Ab 9 Uhr besucht die Klasse 3d eine der neuen Haltestellen in der Stargarder Straße, um 9.30 Uhr geht es gemeinsam zurück zur Schule.

Zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr können alle Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen auf dem Schulhof ihr Wissen zu Verkehrssicherheit erweitern und ihre Fähigkeiten in einem Roller- und Fahrradparcour testen.

Die Aktion wird organisiert von der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, der Verkehrswacht Hamburg, der Unfallkasse Nord, der Polizei Hamburg und weiteren Partnern des Forums Verkehrssicherheit Hamburg.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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