Iserlohn: Brand, Ladendiebstahl mit Gewalt, Taschendiebstahl und betrügerischer Handwerker

(Symbolbild)

In Iserlohn ereigneten sich in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten, die die Polizei des Märkischen Kreises beschäftigen.

Etwa um 22.45 Uhr am Donnerstag geriet eine Holzhütte auf einem Lagergelände im Wald an der Corunna Straße in Brand. Das Feuer zerstörte ungefähr 50 Quadratmeter Waldfläche. Bewohner eines nahe gelegenen Hauses wurden durch Knalle geweckt und alarmierten die Polizei. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt.

Beim Diebstahl aus einem Markt an der Oberen Mühle setzte ein Tatverdächtiger Gewalt ein. Gegen 10.30 Uhr löste ein Diebstahlalarm aus. Ein Mitarbeiter verfolgte den Mann, der sich plötzlich umwandte und ihm einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Der Mitarbeiter verlor seine Brille, erlitt eine Platzwunde und brach die Verfolgung ab. Der Unbekannte flüchtete auf einem Fahrrad in Richtung Altstadt. Eine Fahndung der Polizei in der Nähe blieb erfolglos. Nach Beschreibung ist der Mann etwa 1,80 Meter groß, trug einen Rucksack bei sich und sprach nur gebrochen Deutsch.

Eine 83-jährige Frau wurde am Donnerstagmorgen in der Fußgängerzone bestohlen. Sie hatte eingekauft und ihre Geldbörse in einer Umhängetasche verstaut. In einem Geschäft an der Wermingser Straße bemerkte sie, dass der Reißverschluss ihrer Tasche offen stand und das Portemonnaie weg war. Sie sperrte sofort ihre Bankkarte und erstattete Anzeige. Die Polizei warnt erneut dringend vor Taschendieben: Wertsachen sollten dicht am Körper verwahrt werden. Die PIN darf auf keinen Fall zusammen mit dem Portemonnaie mitgenommen werden.

In der Nacht zum Donnerstag stahlen Unbekannte die Stromkabel einer Elektroladestation am Kalthofer Feld.

Eine Seniorin aus Iserlohn erstattete Anzeige wegen des Verdachts von Wucher. Ihre Spülmaschine konnte nicht mehr abpumpen. Sie suchte im Internet nach einem Rohrreiniger und fand einen Betrieb, dessen Webseite und Impressum seriös wirkten. Sie rief die angezeigte Handynummer an. Am selben Tag kam ein Monteur. Nach getaner Arbeit verlangte er einen extrem hohen Preis, den die Frau teils bar, teils mit Bankkarte zahlte. Eine wenig aussagekräftige Rechnung folgte per E-Mail. Die Polizei empfiehlt, Webseiten und Angebote von Notdiensten sehr genau zu prüfen. Die Wahl eines tatsächlich vor Ort ansässigen Unternehmens spart zumindest lange Anfahrtspauschalen. Bestimmte Arbeiten – etwa am Stromnetz oder bei der Beseitigung von Wespennestern – dürfen nur von qualifizierten Unternehmen durchgeführt werden. Kunden sollten klare Absprachen treffen zu Stundenlohn, Nebenkosten wie Anfahrtspauschalen und weiteren möglichen Ausgaben. Eine ordnungsgemäße Rechnung ist wichtig, um Garantieansprüche durchsetzen zu können. Sollte es wegen extremer Forderungen an der Haustür zu Streitigkeiten kommen, sollten Betroffene im Zweifelsfall die Polizei hinzuziehen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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