Ein Kabeldiebstahl hat am Sonntagmorgen zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr zwischen Görlitz und Niesky geführt. Gegen 1:58 Uhr meldete die Deutsche Bahn der Bundespolizei Ludwigsdorf eine Störung der Bahnsignale auf der Strecke 6142. Der betroffene Streckenabschnitt musste daraufhin gesperrt werden. Erste Ermittlungen ergaben schnell den Verdacht auf einen Diebstahl von Kabeln.
Gegen 8:50 Uhr entdeckte ein Techniker der DB AG im Rangierbereich des Bahnhofs Görlitz, in der Nähe der Sattigstraße und des Schwarzen Wegs, den Tatort. Dort waren Glasfaser- und Kupferkabel durchtrennt worden. Das Kupferkabel lag noch vor Ort, das Glasfaserkabel war jedoch bereits entwendet worden. Die Beamten sicherten Spuren und Beweismittel am Tatort.
Nach Reparaturarbeiten konnte die Deutsche Bahn den Zugbetrieb um 13:30 Uhr wiederaufnehmen. Der Kabeldiebstahl und die Streckensperrung führten jedoch zu erheblichen Verspätungen: Insgesamt fielen 174 Minuten Verspätung an, ein Zug fiel vollständig aus, sechs weitere Züge teilweise. Die Bundespolizei Ludwigsdorf hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls eingeleitet.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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